Wir integrieren das Thema Leichtbau!

Untersuchungen von BMW (Ehrlenspiel,Meerkamm) belegen es. 70% der Kosten eines Produktes werden in der Entwicklungs- und Konstruktionsphase festgelegt und damit neben dem prozessualen Aufwand auch der Materialverbrauch und der Energiebedarf. 

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In dieser Phase geht es nicht nur um die Gestaltung,  sondern auch um die Materialwahl und die Festlegung der benötigten Fertigungsverfahren. Während für eine evtentuelle Montagephase Abläufe später noch optimiert werden können (Verbindungstechnik meist ausgeschlossen), ist die nachträgliche Beeinflußbarkeit des Formgebungs- oder Bearbeitungsprozesses meist sehr eingeschränkt. D.h. gerade in der Designstufe des Produktes sind bewußt Überlegungen oder Denkansätze zu leisten, die der späteren Produktumsetzung die Tür zu Kosteneinsparungen oder Effizienzsteigerungen offen halten oder sie – viel besser - von vorneherein berücksichtigen. Hier gilt Leichtbau als eine der am besten geeigneten Gestaltungsstrategien.

In der wirtschaftlichen Betrachtung scheint Leichtbau z.T. unterrepräsentiert zu sein, wie die Prozentzahlen und deren prognostizierte Entwicklung in folgendem Diagramm für typische Zulieferbranchen andeuten. Nur im Falle von der Metall- und der Chemiebranche ergibt sich eine leichte Zunahme. Die anderen Branchen stagnieren trotz des eigentlich großen Potentials, die dieses Thema bietet. 

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Schon deshalb macht es Sinn, dieses wichtige Thema in unsere Aktivitäten mit einzubeziehen und damit das Bewußtsein für Leichtbau als intelligenter Ansatz für Materialeffizienz zu wecken.

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